Vorabinformation Vertragsanpassungen – Budgetplanung 2019

Die Anwendung der EU-Fälschungsschutzrichtlinie ab dem Stichtag 09.02.2019 rückt näher.

Wir möchten Sie vorab informieren, dass im Vorfeld Anpassungen des IT -Dienstleistungsvertrages erforderlich werden und zum Jahr 2019 auch das Gebührenmodell der ACS PharmaProtect GmbH (ACS) angepasst werden muss.

Das für die Pilotphase seit 2014 angewandte Gebührenmodell wurde 2013 zu einem Zeitpunkt entwickelt, zu dem die rechtlichen Grundlagen der delegierten Verordnung (EU) 2016/161 vom Oktober 2015 zur Fälschungsschutzrichtlinie noch nicht bekannt waren und auch die Einbindung des nationalen Verifikationssystems in eine europäische Infrastruktur sowie zahlreiche weitere aus der delegierten Verordnung folgende Anforderungen noch nicht bewertet werden konnten. Auch mussten die organisatorischen und vertraglichen Grundlagen erst geschaffen werden. Insofern konnten relevante Aufwandspositionen darin noch nicht abgebildet werden.

Das ACS-Gebührenmodell wird ab 01.01.2019 analog den Umlagemodellen in anderen europäischen Ländern grundsätzlich auf eine Berechnung nach Packungszahlen und netto-ex-factory Umsatz mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln auf Basis von Daten eines Anbieters von Marktdaten umgestellt. Rabatte, Abschläge oder sonstige Reduktionen bleiben außer Betracht.

Maßgeblich für die Berechnung von Abschlägen sind die Jahreszahlen des vorausgehenden Kalenderjahres. Im Folgejahr erfolgt auf Basis der Realdaten des laufenden Jahres eine Nachberechnung.

Eine verbindliche Gebührenstaffel kann erst nach Vorliegen verbindlicher Zahlen der EMVO voraussichtlich im Oktober 2018 vorgelegt werden.

Das vollständige Dokument mit der vollständigen Argumentation und den zu erwartenden Kostenänderungen finden Sie hier.

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